Seleggt Verfahren – Studien

Studien zum Thema Schmerzempfinden

Damit ein Lebewesen Schmerz empfinden kann, bedarf es zweier Faktoren. Zum einen müssen Neuronen des Nervensystems gebildet werden. Zusätzlich ist ein Zentralhirn vonnöten, das die Signale der Neuronen aufnimmt und den Impuls „Schmerz“ vermittelt. Erst durch diese Kombination ist das Spüren von Schmerz möglich. In Bezug auf die Entwicklung eines Embryos im Hühnerei gibt es verschiedene Studien. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat diese in einer Zusammenfassung analysiert. Gemäß dieser Arbeit kann erst ab dem 15. Bruttag sicher von einem Schmerzempfinden der Embryonen ausgegangen werden. Die Bruttage davor werden zwischen den Wissenschaftlern unterschiedlich beurteilt.Grundsätzlich gilt jedoch, dass eine Geschlechtsbestimmung im Brutei am 9. Bruttag weit weniger Schmerzen bei einem Embryo verursacht als die Schmerzen, die ein Eintagsküken bei der Tötung erfährt. Ethisch sollte die Geschlechtsbestimmung daher stets besser bewertet werden als das Töten von Eintagsküken.

Warum beprobt das SELEGGT-Verfahren erst am neunten Tag und hat dies Folgen für den sich entwickelnden Embryo?

PDF: Zum Schmerzempfinden von Hühnerembryonen
(Paper des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags)

Studien zur Entwicklung der Hühner – ein Leistungstest

Um sicherzustellen, dass sich die Küken aus dem SELEGGT-Verfahren normal entwickeln, wurden diese Tiere unter der wissenschaftlichen Begleitung der Universität Osnabrück in einem Versuch aufgezogen.

Die Küken entwickelten sich zu Hühnern, und diese begannen, Eier zu legen. Gewichtsentwicklung, Legeleistung und Eigewicht waren vollkommen normal und auch die Gesundheit der Tiere unterschied sich in keiner Weise zu der von Legehennen aus einer klassischen Brüterei.

Das SELEGGT-Verfahren ermöglicht es demnach, auf das Kükentöten zu verzichten, ohne die Qualität und Vitalität der Legehennen negativ zu beeinflussen.

Empfehlung vom Züchter SELEGGT-Verfahren Kontrolle

Hat die Probenentnahme aus dem Brutei Folgen für die zukünftige Legehenne?